SEC sucht den Krypto-Schulterschluss – Hyperliquid rückt in den Fokus
| |Übersetzung überprüftZum OriginalDie Krypto-Taskforce der US-Börsenaufsicht SEC hat sich mit Vertretern des Hyperliquid Policy Center, der XYZ Ltd., die Trade[XYZ] betreibt, sowie der Kanzlei Sullivan & Cromwell LLP getroffen, um über regulatorische Ansätze für digitale Vermögenswerte zu beraten. Das geht aus einem am Dienstag veröffentlichten Memorandum hervor.
Im Mittelpunkt des Treffens standen übergreifende Fragen zur Regulierung von Krypto-Assets. Die Teilnehmer gaben einen Überblick über das Hyperliquid-Ökosystem, darunter die Technologie des Protokolls, die Märkte und die wichtigsten Akteure. Zudem wurden mögliche Wege für einen regelkonformen Zugang zu Onchain-Märkten erörtert.
Branchenvertreter treffen Krypto-Taskforce
Dem Memorandum zufolge wurde das Treffen von den beteiligten Organisationen beantragt. Für das Hyperliquid Policy Center nahmen CEO Jake Chervinsky und Bradley Bourque teil. Hyperliquid Labs wurde durch Jeff Yan und Iliensinc vertreten, während Collins Belton im Namen der XYZ Ltd. anwesend war.
Zur Delegation der Kanzlei Sullivan & Cromwell gehörten Colin D. Lloyd, Ashray Gautam, Natasha Vasan und Matthew H. Kalinowski.
Aus dem Memorandum geht außerdem hervor, dass die Teilnehmer ergänzende Unterlagen für die Gespräche eingereicht haben. Die SEC machte jedoch keine Angaben zu deren Inhalt.
SEC baut Dialog mit der Krypto-Branche aus
Das Treffen findet vor dem Hintergrund statt, dass die SEC ihre Gespräche mit Akteuren des Marktes für digitale Vermögenswerte über ihre Krypto-Taskforce intensiviert. Das Gremium wurde eingerichtet, um regulatorische Fragen rund um blockchainbasierte Finanzmärkte zu bewerten.
Die Behörde hat zuletzt eine umfassendere Regulierungsagenda vorgestellt. Diese umfasst unter anderem geplante Vorschriften für Krypto-Asset-Emissionen, Pflichten von Broker-Dealern, Verwahranforderungen sowie die Marktstruktur für digitale Vermögenswerte.
Zwar wurden bei dem Treffen am Dienstag weder regulatorische Entscheidungen getroffen noch Zusagen gemacht. Das Gespräch unterstreicht jedoch den fortlaufenden Austausch der SEC mit Vertretern der Branche bei der Ausarbeitung ihres Aufsichtsrahmens für den Kryptomarkt.
Es war nicht das erste Treffen der Krypto-Taskforce mit Vertretern der Branche. Das Gremium hat bereits mehrfach Gespräche mit Krypto-Unternehmen geführt, um Rückmeldungen zu Themen wie Marktstruktur, dezentralen Finanzanwendungen (DeFi), Verwahrung und Tokenisierung einzuholen.
Zu den jüngsten Gesprächen zählten Treffen mit American CryptoFed DAO, Miden, Phylax Systems sowie Vertretern der südkoreanischen Nationalversammlung. Darüber hinaus erhielt die Behörde schriftliche Stellungnahmen von Unternehmen wie Uniswap Labs, Ripple und Consensys.
Die Entwicklung fällt in eine Phase, in der Präsident Donald Trump und republikanische Abgeordnete den Senat weiterhin dazu drängen, den Digital Asset Market Clarity Act (CLARITY) noch vor der Augustpause zu verabschieden.
Das Gesetz soll einen umfassenden bundesweiten Rechtsrahmen für digitale Vermögenswerte schaffen, indem die Zuständigkeiten der SEC und der Rohstoffaufsicht CFTC klar abgegrenzt werden. Zudem soll es für mehr Rechtssicherheit für Entwickler sorgen und Innovationen unter anderem im Bereich DeFi und der Tokenisierung fördern.
Der Hyperliquid-Token HYPE notierte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei 65,50 US-Dollar und damit mehr als drei Prozent über dem Niveau der vergangenen 24 Stunden.
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