Bitcoin-Absturz reißt Milliardenloch – Strategy meldet Rekordverlust
| |Übersetzung überprüftZum OriginalIn seinem am Donnerstag vorgelegten Ergebnisbericht teilte das Bitcoin-Treasury- und Finanzanalyseunternehmen Strategy mit, dass im vierten Quartal 2025 ein den Stammaktionären zurechenbarer Nettoverlust von 12,6 Milliarden US-Dollar angefallen ist. Im Vorjahreszeitraum hatte der Verlust noch bei 670,8 Millionen Dollar gelegen.
Der operative Verlust belief sich auf 17,4 Milliarden US-Dollar und wurde nahezu vollständig durch nicht realisierte Buchverluste auf die Bitcoin-Bestände bestimmt. Im vierten Quartal 2024 hatte das operative Minus noch rund eine Milliarde Dollar betragen. Damit zählt das Ergebnis zu den größten jemals ausgewiesenen Quartalsverlusten eines US-Unternehmens. Im Berichtszeitraum war der Bitcoin-Kurs von einem Hoch bei etwa 126.000 Dollar im Oktober auf rund 88.000 Dollar zum 31. Dezember gefallen.
Seitdem hat die führende Kryptowährung ihre Talfahrt fortgesetzt. Bitcoin steuert auf einen der größten Tagesverluste seiner Geschichte zu und verlor in den vergangenen 24 Stunden rund 11 Prozent auf etwa 64.000 Dollar. Seit Jahresbeginn 2026 summiert sich das Minus auf nahezu 35 Prozent.
Bitcoin rutscht unter den Einstandspreis von Strategy
Strategy, das den weltweit größten Bitcoin-Bestand hält, spürt die Auswirkungen des Kursverfalls besonders deutlich. Auf seine 713.502 Bitcoin, die zu einem durchschnittlichen Preis von 76.052 Dollar je Einheit erworben wurden, entfällt inzwischen ein nicht realisierter Verlust von mehr als 9,5 Milliarden Dollar. Durch die Anwendung der Fair-Value-Bewertung auf die Krypto-Assets verbuchte das Unternehmen seit Jahresbeginn zusätzliche Abschreibungen von rund 18 Milliarden Dollar.
Zugleich erklärte Strategy, über eine Dollar-Reserve von 2,25 Milliarden US-Dollar zu verfügen. Damit könne das Unternehmen Dividenden auf seine Vorzugsaktien für etwa zweieinhalb Jahre bedienen, ohne Bitcoin-Bestände verkaufen zu müssen.
Die Stammaktien des Unternehmens schlossen am Donnerstag bei 106,90 Dollar und verloren damit mehr als 17 Prozent. Seit Juli des vergangenen Jahres hat das Papier mehr als 75 Prozent seines Wertes eingebüßt.
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