EUR/USD fällt zum neuen 2019 Tief von 1,1280

  • Das Paar fällt zum 2019 Tief
  • Greenback in der Nähe des Jahreshoch über 97,00
  • Hoffnungen auf US-China Handelsabkommen nehmen vor den Gesprächen zu

Der EUR/USD baut seine negative Dynamik aus und so beendete er im Bereich der 1,1280 ein neues 2019 Tief, womit die Tür für einen Ausbau der Verluste zum Dezember Tief von 1,1269 geöffnet ist.

EUR/USD schwächer mit USD Käufen

Das Kaufinteresse gegenüber dem USD legte auf ein neues Jahreshoch über 97,00 zu, betrachtet man den Dollarindex. Gleichzeitig fiel das Paar unter 1,1300.

Hinzu kommt die Erholung der US Renditen, welche den Anstieg des USD/JPY unterstützen, während der Verkaufsdruck gegenüber dem sicheren Hafen des japanischen Yen zunimmt.

Die Spekulationen auf ein positives Ergebnis der bevorstehenden US-China Handelsgespräche bieten dem USD/JPY eine weitere Unterstützung.

Was ist im EUR/USD zu beachten?

Sowohl die EZB als auch die Europäische Kommission haben nun eine Verlangsamung der Eurozonen Wirtschaftstätigkeit und eine niedrigere Inflation bestätigt. Deutschland könnte in diesem Zusammenhang bereits im Q4 in eine Rezession geraten, was auf die Schwierigkeiten des Automobilsektors in den vergangenen Monaten zurückzuführen ist. Hinzu kommen die politischen Probleme in Italien und Frankreich, bevor im Mai EU Parlamentswahlen stattfinden. Eine Verschärfung der EZB Geldpolitik ist in diesem Jahr unwahrscheinlich, während der Brexit und der Handelsstreit zwischen den USA und China / EU weitere Risiken bergen.

EUR/USD technische Ebenen

Aktuell beträgt der Tagesverlust -0,23 % bei 1,1293 und die nächsten Unterstützungen liegen bei 1,1282 (2019 Tief 11. Februar), 1,1269 (Monatstief 14. Dezember 2018) und 1,1215 (2018 Tief 12. November). Auf der anderen Seite befinden sich Widerstände bei 1,1356 (23,6 % Fibo des September bis November Rückgang), 1,1387 (55-Tage-SMA) und 1,1425 (100-Tage-SMA).

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