- US-amerikanische private Arbeitgeber haben Ende April durchschnittlich 33.000 Arbeitsplätze pro Woche geschaffen.
- Die Arbeitsplatzgewinne gewinnen zusätzliches Momentum und bauen auf den Gewinnen der Vorwoche auf.
Die Einstellung im privaten Sektor in den USA hat Ende April zusätzliches Momentum gewonnen. Laut dem NER Pulse, dem wöchentlichen Begleiter des ADP National Employment Report, haben Unternehmen in den vier Wochen bis zum 25. April durchschnittlich 33.000 Arbeitsplätze pro Woche geschaffen.
Das stellt einen marginalen Anstieg gegenüber dem vorherigen Wert dar und deutet darauf hin, dass die jüngste Verbesserung bei den Einstellungen möglicherweise wieder an Fahrt gewinnt.
Arbeitsmarkt - Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Der Arbeitsmarkt gilt als entscheidender Indikator für die wirtschaftliche Stabilität eines Landes und beeinflusst maßgeblich den Wert einer Währung. Hohe Beschäftigung und geringe Arbeitslosigkeit tragen zu einer starken Binnennachfrage bei und stützen das Wirtschaftswachstum, was wiederum die Landeswährung stärkt. Ein besonders angespannter Arbeitsmarkt – also ein Mangel an Arbeitskräften – kann zudem inflationsfördernd wirken, da steigende Löhne bei knappen Arbeitskräften oft die Folge sind, was die Geldpolitik beeinflusst.
Das Lohnwachstum in einer Volkswirtschaft ist ein entscheidender Indikator für die Geldpolitik. Steigende Löhne bedeuten mehr Konsumausgaben, was in der Regel die Preise antreibt. Im Gegensatz zu volatilen Preistreibern wie Energie gilt das Lohnwachstum als stabiler Inflationsfaktor, da Gehaltserhöhungen schwer zurückgenommen werden können. Zentralbanken achten daher stark auf Lohnwachstumsdaten bei der Festlegung ihrer geldpolitischen Maßnahmen.
Das Gewicht, das Zentralbanken den Arbeitsmarktbedingungen beimessen, variiert je nach ihren Zielen. Einige Institutionen haben explizit erweiterte Mandate, die über die reine Inflationskontrolle hinausgehen und den Arbeitsmarkt betreffen. So verfolgt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) das doppelte Ziel, sowohl maximale Beschäftigung als auch stabile Preise zu fördern. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Europäische Zentralbank (EZB) ausschließlich darauf, die Inflation im Zaum zu halten. Dennoch spielen die Entwicklungen am Arbeitsmarkt für alle Notenbanken eine zentrale Rolle, da sie ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Gesamtlage sind und in enger Verbindung mit der Inflationsentwicklung stehen.
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Hier ist, was Sie am Dienstag, den 9. Juni, wissen müssen: Der US-Dollar zieht sich im frühen europäischen Handel am Dienstag von einem Zwei-Monats-Hoch auf rund 99,85 zurück, da die Feindseligkeiten im Nahen Osten nachließen. Die Händler warten auf die Veröffentlichung des US-Verbraucherpreisindex-Inflationsberichts am Mittwoch und der Daten zum Erzeugerpreisindex am Donnerstag, um weitere Hinweise auf den Zinsweg der Fed zu erhalten.