EUR/GBP erreicht 10-Monats-Hoch über 0,9100

FXStreet - Nach gedämpften amerikanischen Verbraucherpreisen nahm der Euro auf breiter Front an Fahrt auf. Zum US-Dollar, dem Yen und dem Schweizer Franken markierte er neue Tageshöchststände. Im Vergleich zum britischen Pfund kletterte er sogar auf den höchsten Stand seit Oktober 2016.

Der EUR/GBP durchbrach den Chartwiderstand bei 0,9085 und sprang auf 0,9117. Allerdings konnte sich das Paar nicht über der Marke von 0,9100 stabilisieren und drehte gen Süden. Zuletzt notierte es auf 0,9080. Die bullische Tendenz bleibt intakt, aber das Aufwärtsmomentum hat sich nach Beginn des amerikanischen Geschäfts verschlechtert.

EUR/GBP: Aufwärtstrend wieder intakt

Das Währungspaar dürfte in dieser Woche den höchsten Schlusskurs seit November 2009 markierten. Wenn es sich über der wichtigen 0,9100er Marke stabilisieren kann, dürften die Jahreshochs bei 0,9193 erreicht werden.

Unter Verkaufsdruck steht das Pfund auch weiterhin. Schuld daran ist die jüngste Sitzung der britischen Notenbank. Denn eine baldige Leitzinserhöhung war danach vom Tisch. Anderseits profitiert der Euro von Spekulationen, dass die Europäische Zentralbank schon sehr bald ein Tapering des massiven Wertpapierkaufprogramms ankündigen könnte.

Ein weiterer Treiber für den EUR/GBP ist die Risikoaversion. Die geringe Risikoneigung der Marktteilnehmer in den vergangenen Tagen hatte den Euro gegenüber dem Pfund bevorzugt.

In der nächsten Woche stehen die britischen Inflationszahlen auf der Agenda. Zudem wird die Europäische Zentralbank das Protokoll zur letzten Sitzung veröffentlichen.

** FXStreet Nachrichtenredaktion, FXStreet**

Es wird alles unternommen, um genaue und vollständige Informationen bereitzustellen. Doch mit den Tausenden zur Verfügung gestellten Dokumenten, die oft innerhalb kurzer Zeit hochgeladen werden, können wir nicht garantieren, dass keine Fehler auftreten. Jede Wiederveröffentlichung oder Weiterverbreitung von FXStreet Inhalten ist ohne die vorherige schriftliche Zustimmung von FXStreet verboten. Der Handel mit Devisen auf Margin (Verrechnungskonto) trägt ein hohes Risiko und ist möglicherweise nicht für alle Investoren geeignet. Der hohe Hebel kann gegen Sie, sowie für Sie arbeiten. Vor der Entscheidung am Devisenmarkt zu handeln, sollten Sie sorgfältig Ihre Anlageziele, Erfahrung und Risikobereitschaft prüfen. Es besteht die Möglichkeit, dass Sie einen Verlust einiger oder aller Ihrer Investitionen erleiden und deshalb sollten Sie kein Geld investieren, dass Sie sich nicht leisten können zu verlieren. Sie sollten sich aller Risiken bewusst sein, die mit dem Devisenhandel verbunden sind und konsultieren Sie einen unabhängigen Finanzberater, wenn Sie irgendwelche Zweifel haben. Alle Meinungen, Nachrichten, Forschungen, Analysen, Kurse oder andere Informationen, welche diese Informationen enthalten, die von FXStreet, seinen Angestellten, Mitarbeitern oder Partnern bereit gestellt werden, sind als allgemeine Marktkommentare zu verstehen und bieten keine Anlageberatung. FXStreet übernimmt keine Haftung für irgendwelche Verluste oder Schäden, einschließlich, ohne Beschränkung auf entgangene Gewinne, die direkt oder indirekt mit der Verwendung oder im Vertrauen auf diese Informationen entstehen.