MGX-Technologie kann nun auch die Schweröl- und Ölsand-Industrien wettbewerbsfähiger machen

Die neue, soeben patentrechtlich geschützte Produktionsmethode von MGX. 

Beeindruckend, was MGX Minerals Inc. heute für News auf den Tisch gelegt hat. Während die letzten Pressemitteilungen den Beginn der Umsatz- und Wachstumsphase des Unternehmens ankündigten, zeigt die heutige Bekanntmachung, dass MGX noch etwas Grosses im Köcher hat, um die kanadische Öl- und Gas-Industrie im weltweiten Vergleich nicht nur umweltfreundlicher, sondern wettbewerbsfähiger zu machen. Dieses neue Technologie-Feature könnte für eine flächendeckende Anwendung in Kanadas Schweröl- und Ölsand-Industrien sorgen, ggf. auch per Gesetz. 

MGX verkündete heute die erfolgreiche Patent-Einreichung für eine neue Produktionsmethode, um aus kontaminierten Öl- und Gas-Produktionsabwässern nicht nur sauberes Wasser und Minerale wie Lithium und Vanadium zu gewinnen, sondern neuerdings auch Strom.

Das Beachtliche ist, dass all dies mit einem geringem Energieaufwand während der Wasseraufbereitung erreicht wird. Das bedeutet somit eine neue, dritte Einkommensquelle für MGX aus dem Verkauf von Strom an die Öl- und Gas-Produzenten, wodurch sie Kosten signifikant einsparen und somit wettbewerbsfähiger werden. Alternativ kann MGX die gewonnene Energie auch intern für die eigenen Anlagen verwenden, um so Betriebskosten zu senken. 

Das oben gezeigte Schaubild des erfolgreich eingereichten Patents zeigt, dass kostenintensive Energie- und Filteranlagen während der Öl- und Gas-Produktion eingespart werden können und dass die RSL™- ("Replacable Skin Layer") Membrane von MGX die Kosten und den Energiebedarf reduzieren, während gleichzeitig Strom produziert wird.

Bei einer Anwendung während der Schweröl-Produktion in Alberta kann dieses System den Energiebedarf und die assozierte Treibhausgas-Intensität um mehr als 70% senken, sodass die Kosten der Schweröl-Produktion in Alberta vergleichbar mit der konventionellen Leichtöl-Produktion anderer Regionen werden. Dank der günstigen Stromerzeugung im unteren Viertel der Marktpreise in ganz Nord-Amerika werden die Kosten der Schweröl-Produktion in Alberta vergleichbar mit den Produktionskosten von (konventionellem) Leichtöl aus dem Mittleren Osten. 

MGX führt ein (noch) nicht beim Namen genanntes Konsortium an, das Kunden aus dem Bereich Stromerzeugung, Ingenieurswesen, sowie Öl- und Gas-Produktion mit grossem Energiebedarf, beinhaltet, die allesamt aktuell den Einsatz dieser neuen, kostengünstigen Produktionsmethode für den Einsatz im Grossmaßstab prüfen. Somit kann zeitnah mit weiteren bahnbrechenden News aus diesem Bereich gerechnet werden, da die Verhandlungen wohl schon seit längerem laufen, jedoch aufgrund der erst jetzt veröffentlichten Patent-Akzeptanz nicht vorher kommuniziert werden konnten.

Letzte Woche Freitag wurde ein Interview mit dem CEO von MGX, Jared Lazerson, veröffentlicht, in dem erstmals über die kommenden Einnahmen aus der Wasseraufbereitung gesprochen wird. Er projiziert auf Jahresbasis, dass die erste Petrolithium-Anlage, die noch diesen Monat in Alberta in Betrieb geht, unter Vollauslastung bis zu $1,7 Mio. erwirtschaften kann. Die zweite Anlage, die in Kürze in Betrieb gehen soll, ist doppelt so gross wie die Erste und wird jährlich also bis zu $3,4 Mio. an Einnahmen generieren können. Die dritte Anlage wird dieselbe Kapazität wie die Zweite haben und ebenfalls bis zu $3,4 Mio. einbringen. Die vierte Anlage wird doppelt so gross wie die Zweite bzw. Dritte, sodass mit bis zu $7 Mio. an Jahreseinnahmen unter Vollauslastung gerechnet wird.

All diese 4 Anlagen werden also rund $15 Mio. an Einnahmen pro Jahr generieren, wobei er betont, dass noch weitere Anlagen in den kommenden Monaten gebaut und in Betrieb genommen werden. Es ist zudem wichtig, zu bemerken, dass sich diese Einnahmen-Projizierung nur auf die Wasseraufbereitung bezieht und dass er aufgrund den Regeln der Börsenaufsicht zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussagen über mögliche Einnahmen aus der Lithium-Produktion tätigen darf. Erst nach Inbetriebnahme einer Anlage und Vorhandensein von Wirtschaftlichkeitskennzahlen dürfen derartige Zahlen veröffentlicht werden, sodass sich die Gesamt-Einnahmen allein aus diesen 4 bereits existierenden bzw. im Bau befindlichen Anlagen bei mehr als $15 Mio. belaufen werden. Mitte Oktober sagte Lazerson: 

"Mit der entschlossenen Unterstützung unserer Aktionäre, von Investmentfonds, Ölsandbetreibern, assoziierten Ingenieurgesellschaften, der Provinz Alberta und der Regierung Kanadas hat sich einmal mehr gezeigt, dass eine kleine, entschlossene Gruppe von Wissenschaftlern und Ingenieuren Lösungen für die wichtigsten globalen Probleme liefern kann. Die Kombination aus Abwasserreinigung und Mineraliengewinnung schafft die Voraussetzungen für eine glänzende Zukunft für MGX, während wir mit dieser global einsetzbaren, wenig kapitalintensiven und vor allem skalierbaren Technologie in die Ertragsphase unseres Wachstumszyklus eintreten. Wir sind es gewohnt, dass neue Technologien von Natur aus mehr kosten. Dadurch dass wir diese Beziehung ändern und kostengünstigere Umweltlösungen anbieten, sind die Voraussetzungen für eine schnelle Einführung unserer Technologien geschaffen, die eine Lösung für die schwierigsten globalen Abwasserprobleme und gegebenenfalls eine Einnahmequelle aus der Mineralgewinnung zum weiteren Ausgleich dieser Kosten oder als eigenständige Technologie bieten und im Wesentlichen eine völlig neue Industrie für das Recycling von Rohstoffen aus Abwasser schaffen."

Disclaimer: Bitte lesen Sie die vollständigen Disclaimers in beiden vollständigen Research Reports als PDF auf der Webseite von Rockstone Research, da fundamentale Risiken und Interessenkonflikte vorherrschen. Der Autor, Stephan Bogner, hält Aktien von MGX Minerals Inc. und wurde von Zimtu Capital Corp. für die hiesigen Ausführungen bezahlt, welches Unternehmen ebenfalls Aktien von MGX Minerals Inc. besitzt.

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