DAX stemmt sich gegen schlechte Nachrichten - Theresa Mays Suche nach der Lösung

Die neuen Strafzollandrohungen der USA gegen die Europäischen Union versetzen dem Deutschen Aktienindex zum heutigen Handelsstart einen kleinen Dämpfer. Gerade nach den positiven Nachrichten aus den Gesprächen mit China hatte die Börse gehofft, dass die Schock- und Drohgebärden-Politik der US-Regierung vorbei ist. Das scheint nicht zuzutreffen. Vor diesem Hintergrund hält sich der DAX weiterhin aber relativ stabil, was zeigt, dass einer Lösung des Handelsstreits zwischen den USA und China berechtigterweise mehr Bedeutung beigemessen wird.
 
Für den Flugzeugbauer Airbus ist die jetzige Situation eine große Chance. Die Schwäche Boeings könnte dem europäischen Flugzeugbauer unerwartete Marktanteile auf dem Weltmarkt bringen. Die Airbus-Aktie steuert so denn auch auf ein neues Allzeithoch zu, während der US-Konkurrent weiter Federn lassen muss. 
 
Die britische Premierministerin Theresa May begibt sich auf ihre nächste Irrfahrt nach Europa und sucht nach einer Lösung im Brexit. Ob sie sie dort finden wird, ist ungewiss. Um jeden Preis wollen alle Beteiligten ein Chaos am Ende der Woche durch einen harten, vertragslosen Brexit vermeiden – auch für die Börse dass wahrscheinlichere Szenario. Es bedeutet aber auch, dass sich die Anleger in dieser Angelegenheit weiter in Geduld üben müssen. Kurzfristig sollte eine erneute Fristverlängerung an der Börse ignoriert werden. Ein eher abwegiges Nein aus Brüssel dagegen dürfte vermutlich Schockwellen auslösen.

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