Won-Comeback! Südkorea greift durch und setzt Spekulanten unter Druck
| |Übersetzung überprüftZum OriginalElias Haddad von Brown Brothers Harriman (BBH) verweist darauf, dass der südkoreanische Won (KRW) zuletzt besser abgeschnitten hat als viele vergleichbare Währungen, nachdem die Behörden ihre Stabilisierungsmaßnahmen verstärkt haben. Dazu zählen neue Devisenvorschriften, eine strengere Überwachung von Offshore-Derivaten sowie Devisenabsicherungen durch den staatlichen Pensionsfonds. Haddad zufolge wurde der Won zuletzt zwar durch portfoliobedingte Umschichtungen infolge der starken Entwicklung des Aktienmarkts belastet. Dieser Gegenwind dürfte jedoch nachlassen, falls südkoreanische Aktien an Dynamik verlieren.
Behörden stemmen sich gegen Schwäche des Won
„USD/KRW fiel um bis zu 2 Prozent, nachdem das Währungspaar zuvor mit 1.562,20 den höchsten Stand seit 17 Jahren erreicht hatte. Am Sonntag stellte das Finanzministerium Maßnahmen zur Eindämmung spekulativer Devisengeschäfte vor. Dazu gehören eine strengere Überwachung von Offshore-Währungsderivaten sowie Untersuchungen zu möglicherweise illegalen Devisentransaktionen.“
„Heute aktivierte der südkoreanische Nationale Pensionsfonds (NPS) Devisenabsicherungen für seinen umfangreichen Bestand an Auslandsanlagen. Dies stellt faktisch eine indirekte Unterstützung für den Won dar, da dadurch Fremdwährungen verkauft werden und zusätzliche Nachfrage nach dem Won entsteht.“
„Wenn südkoreanische Aktien besser abschneiden als der Markt und ihr Anteil in globalen Portfolios steigt, müssen ausländische Investoren ihre Positionen anpassen und Kapital zurückführen, was zu Abflüssen beim Won führt. Umgekehrt dürfte der Belastungsfaktor durch diese Umschichtungen für den Won nachlassen, falls der Kospi-Index gegenüber anderen Märkten an Stärke verliert.“
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