USD/CHF gibt bis nahe 0,9100 nach, möglicherweise aufgrund einer verbesserten Risikobereitschaft
|- USD/CHF verliert aufgrund der verbesserten Risikobereitschaft am Montag an Boden.
- Es wird erwartet, dass die Fed im Juni ihre aktuelle Zinsspanne von 5,25%-5,5% beibehält.
- SNB-Chef Thomas Jordan erklärte, die Zentralbank sei bereit, die Zinssätze erneut zu senken, falls dies als notwendig erachtet werde.
USD/CHF gibt seine jüngsten Kursgewinne vom Freitag wieder ab und handelt am Montag im europäischen Handel um 0,9120. Der US-Dollar (USD) verliert an Wert, was möglicherweise auf eine risikofreudige Stimmung zurückzuführen ist, die das Paar USD/CHF untergräbt.
Marktanalysten gehen jedoch davon aus, dass die US-Notenbank (Fed) auf ihrer bevorstehenden Sitzung am Mittwoch die aktuelle Zinsspanne von 5,25%-5,5% beibehalten wird, wahrscheinlich aufgrund von Bedenken über eine stärkere Inflation. Darüber hinaus ist der jährliche US-Kernpreisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) für März am vergangenen Freitag gestiegen, was darauf hindeutet, dass die Fed mögliche Zinssenkungen bis September aufschieben könnte. Laut dem CME FedWatch Tool ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Fed die Zinssätze in der Juni-Sitzung unverändert lässt, von 81,7% in der letzten Woche auf 87,7% gestiegen.
In der Schweiz betonte der Präsident der SNB, Thomas J. Jordan, während der Generalversammlung der SNB am Freitag, dass die Bank die Inflation genau beobachten werde. Er erklärte, die SNB sei bereit, die Zinssätze bei Bedarf erneut zu senken. Im März hatte die SNB die Märkte mit einer Senkung ihres Leitzinses um 0,25 Prozentpunkte auf 1,5% überrascht.
Präsident Jordan hob die Erfolge der SNB bei der Inflationsbekämpfung hervor, warnte jedoch davor, dass die Unsicherheit nach wie vor groß ist und Schocks unerwartet auftreten können. Er betonte, wie wichtig es sei, sich weiterhin auf die Preisstabilität zu konzentrieren und warnte vor Forderungen von Kritikern, das Mandat der SNB zu erweitern, und bezeichnete solche Forderungen als gefährlich.
Es wird erwartet, dass die Anleger die Daten zum Verbraucherpreisindex (VPI), die das Schweizer Bundesamt für Statistik am Donnerstag veröffentlichen wird, genau beobachten werden. Der VPI dient als Hauptindikator für die Messung der Inflation und der Veränderungen der Kaufkraftentwicklung in der Schweiz.
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