USD/CHF bleibt nach den Schweizer VPI-Daten unter Verkaufsdruck unter 0,9150
|- USD/CHF gibt nach den Schweizer Inflationsdaten vom Donnerstag auf 0,9110 nach.
- Die Schweizer VPI-Inflation kletterte im April auf 1,4% YoY, nach einem Anstieg von 1,0% im März.
- Die Fed hat ihren Leitzins seit Juli 2023 auf einem 23-Jahres-Hoch gehalten.
- Die US Nonfarm Payrolls (NFP) für April werden am Freitag im Rampenlicht stehen.
Das Paar USD/CHF sieht sich am Donnerstag einem gewissen Verkaufsdruck ausgesetzt, der durch die unerwartet guten Schweizer Inflationsdaten unterstützt wird. Das Paar wird derzeit um 0,9110 gehandelt, ein Minus von 0,48% im Tagesverlauf. Darüber hinaus gab der schwächere US-Dollar (USD) nach, nachdem die US-Notenbank (Fed) die Zinssätze auf ihrem derzeitigen Niveau belassen hatte, was dem Paar weiteren Abwärtsdruck verlieh.
Die Inflation in der Schweiz fiel im April höher aus als erwartet, wie das Schweizer Bundesamt für Statistik am Donnerstag mitteilte. Die Inflation des Schweizer Verbraucherpreisindex (VPI) stieg im April auf 1,4% gegenüber dem Vorjahr, nachdem sie im März noch bei 1,0% gelegen hatte. Auf Monatsbasis stieg der Schweizer VPI im April um 0,3% gegenüber dem Vormonat und lag damit über dem Marktkonsens von 0,1%. Als Reaktion auf die Daten zieht der Schweizer Franken (CHF) einige Käufer an und zieht das Paar USD/CHF auf den Unterstützungswert von 0,9100.
Die US-Notenbank hat am Mittwoch beschlossen, ihren Zinssatz unverändert zu lassen, da die Inflation in den letzten Monaten hartnäckig hoch geblieben ist. Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell stellte fest, dass er keine Zinssenkung plane, solange die Fed nicht "mehr Vertrauen" habe, dass sich der Preisanstieg nachhaltig auf ihr 2%-Ziel verlangsame. Während der Pressekonferenz sagte Powell, dass es "an weiteren Fortschritten mangelt" und fügte hinzu, dass die Zinssätze "restriktiv" genug seien und dass es "unwahrscheinlich" sei, dass die Fed die Zinsen in diesem Zyklus wieder anheben werde. Dies wiederum belastet den Greenback und sorgt für Gegenwind für das Paar USD/CHF.
Die Anleger werden die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag genau beobachten. Es wird erwartet, dass die Nonfarm Payrolls (NFP) für April einen Zuwachs von 243.000 Arbeitsplätzen in der US-Wirtschaft ausweisen werden, während die Arbeitslosenquote im gleichen Zeitraum voraussichtlich unverändert bei 3,8% bleiben wird.
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