Starker US-Arbeitskostenindex und schwaches kanadisches BIP lassen USD/CAD über 1,3700 steigen
|- USD/CAD steigt über 1,0700 aufgrund mehrerer Rückenwinde.
- Der US-Dollar erholt sich nach der Veröffentlichung positiver Daten zum Arbeitskostenindex für das erste Quartal.
- Das schwächer als erwartet ausgefallene kanadische BIP belastet den Kanadischen Dollar.
Der USD/CAD kletterte am Dienstag im frühen US-Handel über den wichtigen Widerstand bei 1,3700. Der „Loonie“ legte zu, während der US-Dollar seine Erholung ausbaute, nachdem das US-Arbeitsministerium (BLS) über den Erwartungen liegende Daten zum Arbeitskostenindex für das erste Quartal veröffentlicht hatte.
Die Behörde meldete einen deutlichen Anstieg des Arbeitskostenindex um 1,2 % gegenüber der Konsensschätzung von 1,0 % und dem vorherigen Wert von 0,9 %. Der US-Dollar-Index (DXY) erholte sich auf fast 106,00. Der höhere Arbeitskostenindex ist größtenteils auf das starke Lohnwachstum zurückzuführen, das letztlich zu einem Anstieg der Ausgaben der privaten Haushalte führt, was auf eine hartnäckige Inflationsprognose hindeutet.
Dies sollte es der Federal Reserve (Fed) ermöglichen, Zinssenkungen vom Tisch zu nehmen und den restriktiven Zinsrahmen für einen längeren Zeitraum beizubehalten. Für einen konkreteren Zinsausblick werden sich die Anleger auf die geldpolitische Ankündigung der Fed am Mittwoch konzentrieren. Es wird erwartet, dass die Fed die Zinsen in einer Spanne von 5,25 % bis 5,50 % belassen wird. Die Fed bekräftigt in ihrem Zinsprotokoll die Notwendigkeit, die Zinsen so lange zu erhöhen, bis sie das Vertrauen hat, dass die Inflation nachhaltig auf das Zielniveau von 2 % zurückkehrt.
Neben der Erholung des US-Dollars übte auch die Schwäche des kanadischen Dollars Druck auf den Loonie aus. Das monatliche Wachstum des kanadischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) lag mit 0,2 % unter der Schätzung von 0,3 % und unter dem zuvor von 0,6 % nach unten revidierten Wert von 0,5 %. Dies deutet auf die Auswirkungen der Zinserhöhung der Bank of Canada (BoC) hin. Die BoC könnte angesichts des schwachen Wachstums und des nachlassenden Preisdrucks früher mit Zinssenkungen beginnen. Händler haben die Juni-Sitzung eingepreist, ab der die BoC mit Zinssenkungen beginnen könnte.
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