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LG steigert Umsatz, rutscht im Schlussquartal tiefer in die roten Zahlen

Der südkoreanische Elektronikkonzern LG Electronics hat zum Jahresende einen höheren Verlust ausgewiesen, obwohl der Umsatz zulegte. Im vierten Quartal weitete sich der den Anteilseignern zurechenbare Fehlbetrag auf 828,2 Milliarden Won aus, nach 714,9 Milliarden Won ein Jahr zuvor. Operativ schrieb das Unternehmen ebenfalls rote Zahlen und meldete einen Verlust von 109,0 Milliarden Won, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Gewinn verbucht worden war.

Die Erlöse erhöhten sich im Schlussquartal auf 23,85 Billionen Won und lagen damit knapp fünf Prozent über dem Vorjahreswert. Im Vergleich zum dritten Quartal verzeichnete LG ein Umsatzplus von 9 Prozent. An der Börse in Seoul reagierten die Anleger zurückhaltend; die Aktie verlor zeitweise rund zwei Prozent.

Im Gesamtjahr 2025 erzielte LG einen operativen Gewinn von 2,48 Billionen Won und blieb damit unter dem Vorjahresniveau. Das Unternehmen verwies auf gestiegene Marketingaufwendungen für displaybasierte Produkte sowie auf Sonderkosten im Zuge organisatorischer Anpassungen. Der Jahresumsatz erreichte mit 89,2 Billionen Won den höchsten Wert in der Unternehmensgeschichte und markierte das zweite Rekordjahr in Folge.

Belastungen durch US-Zölle wirkten sich auf die Kosten aus. Dennoch verzeichnete die Sparte für Haushaltsgeräte weiteres Wachstum. Das Geschäft mit Fahrzeugkomponenten zeigte sich robust, obwohl sich die Dynamik am Markt für Elektrofahrzeuge abschwächte. Zuwächse meldete LG zudem im Geschäft mit Unternehmenskunden sowie bei abonnementbasierten Angeboten, die ihre Erlöse deutlich steigerten.

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