Kurzfristige Stärkung der SEK möglich - Danske Bank
|Die schwedische Makroökonomie hat in letzter Zeit enttäuscht, und die lang erwartete konjunkturelle Erholung lässt weiter auf sich warten. Die schwachen Wachstumsaussichten scheinen die Riksbank etwas beunruhigt zu haben, denn sie wurden als Hauptgrund dafür genannt, dass sie bei ihrer Sitzung im November mit einer Zinssenkung um 50 Basispunkte „aufs Ganze ging“. Trotz der jüngsten Enttäuschungen auf makroökonomischer Ebene rechnen wir weiterhin mit einer deutlichen Wachstumserholung bis 2025 und gehen davon aus, dass sich die schwedische Wirtschaft besser entwickeln wird als die der Eurozone. Dies dürfte jedoch nicht ausreichen, um der Schwedischen Krone einen deutlichen Auftrieb zu verleihen, da die globalen Konjunkturaussichten mit einer anhaltenden Outperformance der USA tendenziell negativ für die Schwedische Krone sind, wie die Devisenanalysten der Danske Bank anmerken.
Mittelfristige Aussichten für die SEK bleiben schwierig
„Trotz der derzeit noch fragilen Wachstumsaussichten betrachten wir den Schritt vom November als einmalig und erwarten, dass der Leitzins in den kommenden Sitzungen wieder in Schritten von 25 Basispunkten gesenkt wird, wobei die nächste Senkung bereits im Dezember erfolgen dürfte. Mit Spannung erwarten wir auch die aktualisierte Einschätzung der Riksbank zum neutralen Zinssatz in Schweden, die sie für die Sitzung im Dezember in Aussicht gestellt hat. Diese Schätzung wird weiteren Aufschluss darüber geben, welches Niveau die Riksbank für den Endzinssatz erwartet. Wir rechnen mit drei weiteren Zinssenkungen im Jahr 2025 (Januar, März und Juni), was den Endzinssatz auf 1,75 % erhöhen würde.“
„Wir bleiben strategisch bärisch für die SEK. Wir sind jedoch der Meinung, dass der jüngste Ausverkauf der SEK übertrieben war. Unser relatives Zinsmodell ergibt einen fairen Wert für EUR/SEK von 11,25. Das Währungspaar hat damit überkaufte Niveaus erreicht, auf denen der Kassakurs in der Vergangenheit anfällig für eine deutliche Korrektur war. Darüber hinaus tritt die SEK in die konstruktivste Phase des Jahres ein, und die mehrjährige Saisonalität deutet auf einen deutlichen Abwärtstrend der meisten SEK-Währungspaare bis zum Jahresende hin. Wir halten daher an unserer 1M-Prognose fest.
„Die mittelfristigen Aussichten für die SEK bleiben jedoch schwierig. Die Outperformance der USA in Bezug auf Wachstumsaussichten und Zinsen belastet die europäischen Währungen, einschließlich der Krone. Die relative Geldpolitik ist ein weiterer Gegenwind, wobei die Riksbank an der Spitze steht. Eine anhaltende USD-Rally und/oder ein massiver Ausverkauf bei globalen Aktien stellen die größten Aufwärtsrisiken für unseren kurzfristigen Prognosehorizont dar.
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