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Intel bringt erste 18A-Prozessoren auf den Markt und treibt Umbau voran

Intel hat einen weiteren Schritt bei der Neuausrichtung seines Chipgeschäfts vollzogen. Mit der Core-Ultra-Serie 3 bringt der Konzern erstmals kommerzielle Prozessoren auf Basis des eigenen 18A-Fertigungsverfahrens auf den Markt. Die Vorstellung erfolgte auf der Consumer Electronics Show in Las Vegas.

Nach Unternehmensangaben befinden sich die neuen KI-fähigen PC-Prozessoren der Panther-Lake-Familie bereits in der Serienproduktion. Die Auslieferung wird hochgefahren, Bestellungen von Kunden sind möglich. Der Produktionsstart gilt als wichtiger Prüfstein für Intels ambitionierte Pläne, technologisch wieder zur Spitze der Halbleiterindustrie aufzuschließen.

An der Börse stieß die Nachricht auf Zustimmung. Die Aktie gewann im US-Handel zur Wochenmitte deutlich an Wert.

Der Konzern hatte in den vergangenen Jahren mit Verzögerungen und technischen Problemen in der Fertigung zu kämpfen. Dadurch verloren Intel-Prozessoren gegenüber Wettbewerbern wie AMD und Chipdesigns auf Basis der Arm-Architektur an Attraktivität. Eine schwache Auslastung der eigenen Werke belastete zusätzlich die Profitabilität.

Bereits unter dem früheren Vorstandschef Pat Gelsinger begann Intel, seine Fabriken auch externen Kunden anzubieten und die Entwicklung neuer Produktionsverfahren zu beschleunigen. Der Fortschritt blieb jedoch hinter den ursprünglichen Planungen zurück.

Unter der Führung des neuen Konzernchefs Lip-Bu Tan wird der Umbau der Fertigung nun fortgesetzt. Dabei stützt sich Intel auf Fördermittel der US-Regierung sowie auf Partnerschaften mit Unternehmen wie Nvidia. Ziel ist es, die Produktionskapazitäten besser auszulasten und langfristig wieder eine stärkere Position im globalen Chipmarkt einzunehmen.

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