Goldpreis setzt seine kontinuierliche Talfahrt fort und nähert sich wieder der Marke von $2.300
|- Der Goldpreis gibt angesichts steigender US-Anleiherenditen nach, wenngleich der Abwärtstrend gebremst scheint.
- Ein positiver Risikoton wird als weiterer Faktor angesehen, der die Nachfrage nach dem Safe-Haven-Edelmetall untergräbt.
- Händler könnten es jedoch vorziehen, den US-NFP-Bericht am Freitag abzuwarten, bevor sie aggressiv handeln.
Der Goldpreis (XAU/USD) traf am Donnerstag auf frisches Angebot und gab einen Teil der Erholungsgewinne vom Vortag auf ein fast vierwöchiges Tief wieder ab. Der Vorsitzende der US-Notenbank (Fed), Jerome Powell, sagte am Mittwoch vor Journalisten, dass die Inflation zu hoch und der Fortschritt bei ihrer Senkung ungewiss sei. Dies deutet darauf hin, dass die Fed die Zinsen noch länger hoch halten wird, was die Renditen von US-Staatsanleihen in die Höhe treibt und sich als Schlüsselfaktor erweist, der das renditeschwache gelbe Metall untergräbt.
Darüber hinaus trägt eine allgemein positive Risikostimmung dazu bei, dass Kapitalströme vom sicheren Hafen Gold abgelenkt werden. Inzwischen hat US-Notenbankchef Powell das Risiko weiterer Zinserhöhungen heruntergespielt, was dem US-Dollar (USD) nicht hilft, nennenswerte Käufer anzulocken und in der Nähe des Zweiwochentiefs vom vergangenen Freitag zu verharren. Dies wiederum könnte die Paarung XAU/USD stützen und den Abwärtstrend im Vorfeld des mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktberichts (NFP) am Freitag begrenzen.
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