EUR/USD hält sich über 1,0700, Blick auf deutsche VPI-Daten
|- EUR/USD steigt am Montag inmitten des schwächeren USD auf 1,0710.
- Die PCE-Inflation in den USA stieg im März um 2,7% im Vergleich zu 2,5% im Vorjahr und damit stärker als erwartet.
- Angesichts der kühleren Inflation in der Eurozone könnte die EZB die Zinsen vor der Fed senken.
Das Paar EUR/USD wird am Montag im frühen asiatischen Handel stärker um 1,0710 gehandelt. Der schwächere US-Dollar (USD) unter der Marke von 106,00 bietet dem wichtigen Paar etwas Unterstützung. Der erste Wert des deutschen Verbraucherpreisindex (CPI) für April wird am Montag erwartet. Alle Augen werden auf die geldpolitische Sitzung der Federal Reserve am Mittwoch gerichtet sein, bei der keine Änderung der Zinssätze erwartet wird.
Die jüngsten US-Inflationsdaten haben die Erwartung zurückgeschraubt, wann die Federal Reserve (Fed) mit einer Zinssenkung beginnen wird. Laut dem CME FedWatch-Tool ist die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung bis zur Juli-Sitzung von 50 % in der letzten Woche auf 25 % gesunken, während Händler eine Wahrscheinlichkeit von fast 60 % eingepreist haben, dass die Fed den Zinssatz auf ihrer September-Sitzung senken wird. Dies wiederum könnte dem Greenback Auftrieb geben und den Aufwärtstrend des Paares EUR/USD auf kurze Sicht begrenzen.
Das US Bureau of Economic Analysis gab am Freitag bekannt, dass der Preisindex für die persönlichen Konsumausgaben (PCE) im März um 2,7% gegenüber dem Vorjahr gestiegen ist, verglichen mit dem vorherigen Wert von 2,5%, der über den geschätzten 2,6% lag. Der PCE-Kernwert, das von der Fed bevorzugte Maß für die Inflation, blieb im März mit 2,8% YoY stabiler als die erwarteten 2,6%. Auf Monatsbasis stiegen sowohl der PCE-Gesamtindex als auch der PCE-Kernpreisindex im März um 0,3%.
Auf der anderen Seite des großen Teichs betonte die Europäische Zentralbank (EZB) die kühlere Inflation in der Eurozone und deutete an, dass die EZB die Zinssätze vor der Fed senken könnte. Die Präsidentin der EZB, Christine Lagarde, deutete an, dass die Zentralbank wahrscheinlich noch im Juni mit der Senkung ihres Einlagensatzes von rekordverdächtigen 4 % beginnen wird, hielt sich aber die Optionen für den weiteren Weg offen.
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