EUR/GBP verzeichnet nach den Daten zu den deutschen Einzelhandelsumsätzen leichte Gewinne über 0,8500
|- EUR/GBP unterbricht die fünftägige Verlustserie bei. 0,8535 im frühen europäischen Handel am Dienstag.
- Die deutschen Einzelhandelsumsätze stiegen im März um 0,3% gegenüber dem Vorjahr, verglichen mit einem Rückgang von 2,7% im Februar.
- Die vorsichtige Haltung der BoE-Politikerin unterstützt das Pfund Sterling (GBP).
Das Währungspaar EUR/GBP postet am Dienstag im frühen europäischen Handel leichte Gewinne um 0,8535. Die jüngsten deutschen Einzelhandelsumsätze fielen besser aus als erwartet. Später am Tag werden die Wachstumszahlen für das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone für Q1 und die erste Lesung des Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) veröffentlicht.
Die deutschen Einzelhandelsumsätze stiegen im März um 0,3% gegenüber dem Vorjahr, nach einem Rückgang von 2,7% im Februar, wie Destatis am Dienstag mitteilte. Auf Monatsbasis stiegen die Einzelhandelsumsätze im März um 1,8% im Vergleich zu einem Rückgang von 1,9% im Vormonat. Dennoch gelingt es dem Euro (EUR) nicht, von dem positiven Bericht über die Einzelhandelsumsätze zu profitieren.
Mit Blick auf die Zukunft werden sich die Anleger auf die Veröffentlichung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Q1 aus Deutschland und der Eurozone sowie auf die Inflationsdaten der Eurozone konzentrieren. Sollten die Berichte schwächer als erwartet ausfallen, könnte dies die EZB dazu veranlassen, früher zu Zinssenkungen überzugehen und den EUR zu belasten.
Andererseits warnte der Chefökonom der Bank of England (BoE), Huw Pill, letzte Woche, dass eine zu schnelle Zinssenkung größere Risiken berge als eine zu späte. Sein vorsichtiger Ansatz in der Geldpolitik gibt dem Britischen Pfund (GBP) etwas Unterstützung. Allerdings haben die Anleger die erste Zinssenkung der BoE im August mit erwarteten 50 Basispunkten (bps) bereits eingepreist. Dies wiederum könnte einen gewissen Verkaufsdruck auf das GBP/USD ausüben und den Abwärtstrend des Währungspaares begrenzen.
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