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AUD/USD zeigt Stärke über 0,6500

  • AUD/USD hält sich über der Marke von 0,6500, während der US-Dollar darum kämpft, die durch die Fed-Politik verursachten Verluste wieder wettzumachen.
  • Die Fed hofft weiterhin auf Zinssenkungen, obwohl die Fortschritte bei der Inflationsbekämpfung ins Stocken geraten sind.
  • Die hartnäckige australische Inflation nährt die Aussicht auf eine Verzögerung der Zinssenkungen durch die RBA.

Das Währungspaar AUD/USD notiert am Donnerstag im frühen New Yorker Handel oberhalb der psychologischen Unterstützung von 0,6500. Die australische Währung gewinnt an Wert, da der US-Dollar sich bemüht, seine Verluste auszugleichen, die durch die weniger aggressiven Zinsaussagen der US-Notenbank ausgelöst wurden.

Der US Dollar Index (DXY) bewegt sich seitwärts, nachdem er in die Nähe der wichtigen Unterstützung von 105,50 gefallen ist. Der Hinweis in der geldpolitischen Stellungnahme der Fed und der Pressekonferenz ihres Vorsitzenden Jerome Powell, dass die Notenbank zu möglichen Zinssenkungen in diesem Jahr tendiert, obwohl im ersten Quartal dieses Jahres keine Fortschritte bei der Rückführung der Inflation auf die Zielmarke von 2 % erzielt wurden, belastete den US-Dollar. Die Marktstimmung drehte jedoch ins Positive, was sich in der positiven Eröffnung des S&P 500 widerspiegelte.

Die Renditen 10-jähriger US-Staatsanleihen stiegen auf 6,4 %, da fest damit gerechnet wurde, dass die Fed im Vergleich zu anderen Zentralbanken der Gruppe der Sieben (G7), die mit hohen Inflationsproblemen zu kämpfen haben, mit Zinssenkungen zurückhaltender sein würde.

In der Zwischenzeit verzeichnete der australische Dollar deutliche Kursgewinne, da ein langsamer als erwartetes Nachlassen des Preisdrucks im ersten Quartal dieses Jahres die Erwartung nährte, dass die Reserve Bank of Australia die Leitzinsen für einen längeren Zeitraum auf einem restriktiven Kurs halten würde. Auf Jahresbasis stieg die Inflation in Australien im ersten Quartal um 3,6 %, während die Konsensschätzung bei 3,4 % lag. Angesichts der anhaltenden Inflationsängste wird erwartet, dass die RBA am 7. Mai eine restriktive Zinsprognose abgeben wird.

Die Anleger werden sich nun auf die US-Arbeitsmarktdaten für April konzentrieren, die am Freitag veröffentlicht werden. Es wird erwartet, dass die Arbeitgeber in den USA 243.000 neue Stellen geschaffen haben, was unter dem vorherigen Wert von 303.000 liegt.

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