AUD/JPY steigt trotz der Angst vor einer Intervention Japans bis auf 102,50 an
|- AUD/JPY gewinnt an Boden, da erwartet wird, dass die RBA die höheren Zinsen für einen längeren Zeitraum beibehält.
- Die Angst vor einer Intervention Japans könnte den Vormarsch des Paares begrenzen.
- Die australischen Einzelhandelsumsätze (Q1) sind im ersten Quartal um 0,4% gesunken, nachdem sie im Vorquartal noch um 0,4% gestiegen waren.
AUD/JPY setzt seine am 2. Mai begonnene Gewinnsträhne fort und handelte während des europäischen Handels am Donnerstag um 102,50. Es wird jedoch erwartet, dass die Furcht vor Interventionen der japanischen Behörden die Aufwärtsbewegung des AUD/JPY-Kreuzes begrenzen wird.
Die Rendite 10-jähriger japanischer Staatsanleihen ist auf rund 0,9% gestiegen und hat sich damit einem Sechsmonatshoch genähert. Dies ist eine Reaktion auf die Zusammenfassung der April-Sitzung der Bank of Japan (BoJ). Während der Sitzung erkannte der Vorstand Aufwärtsrisiken für die Inflation an und erörterte Szenarien, die weitere Zinserhöhungen erforderlich machen könnten. Diese Aussage unterstreicht die jüngsten Äußerungen von BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda, der die Möglichkeit mehrerer Zinserhöhungen in den kommenden Monaten andeutete.
An der AUD-Front verzeichneten die australischen Einzelhandelsumsätze (QoQ), die das Volumen der von Einzelhändlern in Australien verkauften Waren messen, im ersten Quartal 2024 einen Rückgang von 0,4%. Dies stellt eine Umkehrung des Wachstums von 0,4% dar, das im vierten Quartal 2023 beobachtet wurde.
Der Australische Dollar (AUD) könnte aufgrund der weniger hawkischen Haltung der Reserve Bank of Australia (RBA) auf Herausforderungen stoßen, insbesondere nach dem monatlichen Verbraucherpreisindex (YoY) für März, der auf 3,5% anstieg und damit den erwarteten Wert von 3,4% übertraf.
Die RBA räumte ein, dass die Fortschritte bei der Eindämmung der Inflation in jüngster Zeit zum Stillstand gekommen sind und hält sich weiterhin alle Optionen offen. RBA-Gouverneurin Michele Bullock betonte, wie wichtig es sei, die Inflationsrisiken weiterhin im Auge zu behalten. Bullock ist der Ansicht, dass die aktuellen Zinssätze geeignet sind, die Inflation bis zur zweiten Hälfte des Jahres 2025 wieder in den Zielbereich von 2-3% und bis 2026 in die Mitte zu führen.
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