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XRP unter Druck – warum Anleger trotzdem auf eine Trendwende hoffen

Der Kurs der Kryptowährung XRP ist unter die Marke von zwei US-Dollar gefallen und liegt damit rund 19 Prozent unter dem Hoch vom 5. Januar 2026. Die Korrektur hat viele Anleger verunsichert. Analysten sehen jedoch weiterhin mehrere konstruktive Signale, die eine Erholung stützen könnten.

Der folgende Artikel beleuchtet die zentralen Faktoren hinter dieser Einschätzung. Grundlage der Analyse sind Stimmungsdaten aus sozialen Netzwerken, Handelsaktivitäten sowie jüngste Entwicklungen auf Kryptobörsen.

Anlegerstimmung kippt ins Negative nach Kursrückgang

Bei XRP ist es zuletzt zu einem deutlichen Stimmungsumschwung gekommen.

Daten zum Verhältnis von positiven zu negativen Einschätzungen des Analyseanbieters Santiment, der Diskussionen in sozialen Medien auswertet, zeigen, dass XRP inzwischen in die Zone „Extreme Angst“ gerutscht ist. Noch eine Woche zuvor hatte derselbe Indikator überwiegend Gier signalisiert.

Santiment verweist darauf, dass extreme Stimmungswerte historisch häufig potenzielle Wendepunkte markieren. Märkte entwickeln sich oft entgegen den Mehrheitsmeinungen.

XRP-Verhältnis von positiver zu negativer Stimmung. Quelle: Santiment
„Historisch gesehen führt dieses hohe Maß an pessimistischen Kommentaren häufig zu Kursanstiegen. Die Preise entwickeln sich öfter entgegen den Erwartungen von Privatanlegern“, berichtete Santiment.

Auch wenn diese Beobachtung für ein konstruktives Szenario spricht, unterstreicht der schnelle Stimmungswechsel innerhalb kurzer Zeit die Unsicherheit und Uneinheitlichkeit unter Privatanlegern. Eine solche Instabilität gilt in der Regel nicht als Grundlage für einen nachhaltigen Aufwärtstrend.

Negative Funding-Raten deuten auf mögliche Trendwende hin

Marktdaten liefern ein weiteres mögliches Signal für eine Gegenbewegung. Ein Analyst von CryptoQuant hat negative Funding-Raten bei unbefristeten Futures-Kontrakten festgestellt, was auf einen übermäßigen Aufbau von Short-Positionen hindeutet.

Funding-Raten sind regelmäßige Ausgleichszahlungen zwischen Long- und Short-Positionen im Markt für unbefristete Futures. Negative Raten bedeuten, dass Leerverkäufer Zahlungen an Long-Investoren leisten. Historisch gingen vergleichbare Konstellationen häufig einer Erholung des XRP-Kurses voraus.

XRP-Funding-Rate. Quelle: CryptoQuant.

Daten von CryptoQuant zeigen, dass dieses Muster seit 2024 zweimal aufgetreten ist – in den Monaten August bis September 2024 sowie im April 2025. In beiden Fällen folgten auf negative Funding-Raten deutliche Kursanstiege.

„Historisch bewegt sich der Markt häufig gegen einen späten Konsens. Die Anhäufung von Short-Positionen erzeugt kurzfristigen Verkaufsdruck, baut aber zugleich latenten Kaufdruck auf. Steigen die Preise, könnten diese Positionen liquidiert werden und die Aufwärtsbewegung zusätzlich antreiben“, erläuterte der CryptoQuant-Analyst Darkfost.

Binance listet XRP/RLUSD-Handelspaare und erhöht Volumen

Auch eine positive Entwicklung auf Börsenseite stärkt die Perspektiven von XRP. Am 21. Januar 2026 kündigte Binance die Aufnahme eines neuen Handelspaars XRP/RLUSD an.

Ripple-Chef Brad Garlinghouse äußerte sich optimistisch zu diesem Schritt. Der Handel von RLUSD auf Binance verschaffe dem Stablecoin Zugang zu einer deutlich größeren Nutzerbasis. Dies stärke das Ökosystem des XRP Ledgers und könne den XRP-Kurs indirekt unterstützen.

Die Notierung eröffnet zudem einen zusätzlichen Liquiditätskanal für XRP und RLUSD. Unter günstigen Marktbedingungen kann eine höhere Liquidität langfristig die Markttiefe verbessern, die Kursschwankungen verringern und neue Kapitalzuflüsse anziehen.

Eine technische Analyse von BeInCrypto verweist darüber hinaus auf eine bullische Divergenz, nachdem XRP unter die Zwei-Dollar-Marke gefallen ist. Dieses Signal untermauert die Erwartungen einer kurzfristigen Erholung.

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