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Trump-Schock, Krypto-Crash, Tech unter Druck – Märkte starten nervös in den Tag

Die Futures auf US-Technologieindizes stehen vor dem Handelsstart unter Druck. Auslöser sind Sorgen über die gescheiterten Versuche von Präsident Donald Trump, das dänische Territorium Grönland zu übernehmen, sowie die drohende Eskalation gegenseitiger Zölle zwischen der größten Volkswirtschaft der Welt und mehreren europäischen Staaten.

Der Invesco QQQ Trust Series, ein börsengehandelter Fonds zur Abbildung des technologielastigen Nasdaq-100-Index, verliert im vorbörslichen Handel rund zwei Prozent. Der Rückgang folgt auf das verlängerte Wochenende anlässlich des Martin-Luther-King-Jr.-Feiertags am Montag.

Trump hatte signalisiert, er sei bereit, neue Zölle in Höhe von zehn Prozent auf Importe aus Dänemark und weiteren europäischen Ländern zu verhängen. Diese Staaten sollen ihrerseits Vergeltungszölle auf US-Waren vorbereiten. Wettmärkte rechnen allerdings kaum mit einer Einigung: Auf der Plattform Polymarket liegt die Wahrscheinlichkeit, dass Trump Grönland vor 2027 erwerben kann, bei lediglich 20 Prozent.

Der Bitcoin fiel am Dienstag zeitweise auf 90.000 US-Dollar und liegt damit rund acht Prozent unter dem Hoch vom vergangenen Donnerstag. Der Rückgang belastete auch Aktien aus dem Kryptosektor. Strategy (MSTR) verliert sechs Prozent auf 164 Dollar, Galaxy Digital (GLXY) gibt um acht Prozent auf 32 Dollar nach und IREN (IREN) fällt ebenfalls um acht Prozent auf 53 Dollar.

Auch Coinbase (COIN) und Circle Internet (CRCL) verzeichneten Kursverluste von jeweils rund fünf Prozent. Die Schwäche im Technologiesektor ist breit angelegt: Sämtliche Aktien der sogenannten „Magnificent Seven“ notieren zwischen ein und drei Prozent im Minus.

Gold, das in unsicheren Zeiten traditionell als sicherer Hafen gilt, und Silber setzen ihren Anstieg fort. Gold wird oberhalb von 4.700 Dollar je Feinunze gehandelt und liegt seit Jahresbeginn rund neun Prozent im Plus. Silber stieg über 95 Dollar je Unze und hat damit im gleichen Zeitraum um 32 Prozent zugelegt.

Die Renditen von US-Staatsanleihen zogen an, während langlaufende japanische Staatsanleihen weiter deutlich unter Druck stehen. Die Rendite der 30-jährigen japanischen Staatsanleihe – sie steigt, wenn die Kurse fallen – sprang auf nahezu vier Prozent und unterstreicht die anhaltenden Spannungen an den globalen Anleihemärkten.

Der Dollar-Index DXY, der die Stärke der US-Währung gegenüber einem Korb wichtiger Währungen misst, fiel um 0,5 Prozent auf 98,5 Punkte.

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