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Krypto-Flaute trotz Goldrausch – droht Bitcoin jetzt der nächste Absturz?

Der Kryptowährungsmarkt bleibt weiter zurück und kann mit den wachsenden Aktien- und Metallmärkten nicht Schritt halten. Kryptowährungen erscheinen plötzlich nicht mehr als Alternative zu staatlichen Währungen und auch nicht mehr als Absicherung gegen eine als wenig verantwortungsvoll wahrgenommene Finanzpolitik großer Staaten. Die schwache Entwicklung bei Kryptowährungen geht mit einem deutlichen Anstieg des Interesses an Edelmetallen einher. Dadurch wirken Kryptowerte zeitweise wie eine Finanzierungsquelle für den Ausbau von Positionen in Gold und Silber. Gleichzeitig halten sie wichtige lokale Unterstützungsniveaus – sowohl bei der gesamten Marktkapitalisierung als auch bei einzelnen Coins wie Bitcoin, Ethereum, XRP und Solana.

Am Mittwochabend kam es bei Bitcoin zu einer weiteren Verkaufswelle, als der Markt versuchte, die Marke von 90.000 US-Dollar zu überwinden, jedoch erneut daran scheiterte, über den 50-Tage-Durchschnitt zurückzukehren. Diese Kurve neigt sich allmählich nach unten und stützt damit zusätzliche bearishe Argumente. Andererseits hat BTC nach der Konsolidierung noch keinen aktiven Abwärtstrend begonnen. Ein formales Signal für den Start könnte ein Bruch der Unterstützung im Bereich von 85.000 US-Dollar sein. Eine zentrale Frage ist, ob ein starker Rückgang bei Metallen das Interesse an Kryptowährungen wiederbeleben oder ihnen zusätzlichen Schaden zufügen würde. Wahrscheinlicher erscheint Letzteres, da das Risiko eines Deleveraging besteht, das in frühen Phasen für alle risikobehafteten Anlagen gefährlich ist. Die Lage gleicht einem Zugzwang, bei dem der nächste Schritt die Situation nur verschlechtert.

Bitcoin wird laut CryptoQuant knapp über 86.600 US-Dollar gehandelt, was dem durchschnittlichen Einstiegspreis von Käufern von Spot-ETFs entspricht. Ein Fall unter diese „psychologische Barriere“ würde die „Gewinnpuffer“ der Halter aufzehren und eine beschleunigte Veräußerung von Fondsanteilen auslösen.

Glassnode beobachtet eine Markterholung nach dem Deleveraging im Oktober. Der zentrale Trend sei eine Verschiebung des Fokus von aggressivem Risiko hin zu defensiven Strategien. Händler hätten Kapital von unbefristeten Futures in den Optionsmarkt umgeschichtet.

Im Januar überholten Edelmetalle laut Santiment Kryptowährungen bei der Beliebtheit in sozialen Medien. Die Aufmerksamkeit der Investoren habe sich wegen des kräftigen Preisanstiegs auf Gold und Silber verlagert.

Tether lagert nach Angaben von Firmenchef Paolo Ardoino rund 140 Tonnen Gold im Wert von 23 Milliarden US-Dollar in einem ehemaligen Atomschutzbunker in der Schweiz. Damit ist Tether der größte private Halter von physischem Gold weltweit. Im vergangenen Jahr erwarb das Unternehmen mehr als 70 Tonnen des Edelmetalls und will die Käufe fortsetzen.

Anfang Februar will Fidelity einen eigenen Stablecoin auf der Ethereum-Blockchain einführen. Die Schaffung des Vermögenswerts gilt als Reaktion auf die wachsende Kundennachfrage und als Teil einer Strategie zum Ausbau der praktischen Nutzung blockchainbasierter Finanzinstrumente.

Ripple hat mit Ripple Treasury eine Plattform für das Management von Unternehmensliquidität vorgestellt. Die Lösung ermöglicht die Verwaltung traditioneller Geldbestände und digitaler Vermögenswerte in einem System, um grenzüberschreitende Zahlungen und das Liquiditätsmanagement zu vereinfachen.

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