FXStreet - Aus Cash-Flow Sicht waren große Verkäufe von Anleihen des Euroraums durch Manager von Währungsreserven einer der Treiber für die Schwächeperiode des Euros während des Wertpapierkaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB), erklärten die Marktanalysten der japanischen Investmentbank Nomura.

Wichtige Zitate:

Zunehmend negative Renditen von Anleihen des Euroraums haben wahrscheinlich das Verkaufsinteresse vergrößert.

Während sich die Europäische Zentralbank zur Normalisierung der Geldpolitik bewegt, sollten weniger Anleihen des Euroraums mit Negativzinsen rentieren, weshalb das Verkaufsinteresse von Auslandsinvestoren nachlassen dürfte.

Der Diskont von Negativzinsen auf die Gemeinschaftswährung dürfte in etwa 4-5 Prozent betragen, welcher schrittweise verschwinden dürfte.

Die erwartete Verlangsamung von Fixed-Income Mittelabflüssen aus dem Euroraum sollte das mittelfristige Cash-Flow-Bild verbessern und zu einer nachhaltigen Erholung des Euros in der zweiten Jahreshälfte f�hren.

Die geldpolitische Divergenz sollte auch positiv für den EUR/JPY sein, da wir auch eine Erholung der japanischen Mittelzuflüssen in den Euroraum erwarten.

** FXStreet Nachrichtenredaktion, FXStreet**