FXStreet - Das Verkaufsinteresse rund um die europäische Gemeinschaftswährung hat am Donnerstagnachmittag an Fahrt aufgenommen. Folglich fiel der Eurodollar auf ein neues Sitzungstiefs in der Region bei 1,1840.

EUR/USD legt Rückwärtsgang nach US-EPI ein

Der Greenback erhielt neue Gebote, nachdem die USA positive Konjunkturdaten veröffentlicht hatte. So sank die Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung um 15.000 auf 243.000. Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das Arbeitsministerium mit 267.000 an.

Darüber hinaus waren die amerikanischen Erzeugerpreise im September deutlich stärker gestiegen als erwartet. Im Vergleich zum Vormonat erhöhten sie sich um 0,4 Prozent. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich ein Anstieg um 2,6 Prozent. Ökonomen hatten sowohl auf Monats- wie auch auf Jahressicht ein schwächeres Preisniveau prognostiziert.

Im weiteren Tagesverlauf liegt das Hauptaugenmerk der Anleger auf Wortmeldungen einiger Währungshüter aus Europa und Amerika. Neben P. Praet werden sich später auch noch M. Draghi, L. Brainard und J. Powell äußern.

EUR/USD - Wichtige Kursniveaus

Das Paar verlor zuletzt 0,07 Prozent auf 1,1850. Die nächsten Chartunterstützungen liegen bei 1,1841 (Tief 12. Oktober), 1,1767 (10-Tage-Linie) und 1,1686 (Tief 6. Oktober). Auf der Oberseite befinden sich die nächsten charttechnischen Widerstandsmarken bei 1,1911 (Hoch 2. August), 1,2033 (Hoch 20. September) und 1,2094 (Hoch 8. September 2017). Rz

** FXStreet Nachrichtenredaktion, FXStreet**